Underachiever – Was ist das nun wieder?

„Ihre Tochter ist faul, arrogant und aufmüpfig, sie will sich einfach nicht am Unterricht beteiligen. Sie ist für unser Gymnasium nicht geeignet. Sie brauchen auch nicht zu versuchen Kontakt zum Schulpsychologen aufzunehmen. Meine Kinder sind auch Scheidungskinder und haben alle einen Studienabschluss. Kinder versuchen gerne, die Trennung der Eltern als Ausrede für schlechte Leistungen zu benutzen. Hören sie nicht darauf.“ Die Worte waren damals an meine Mutter gerichtet und klingen noch heute wie Donnerhall in meinem Kopf.

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Underachiever Teil 2

Wie kann man vorbeugend handeln?

Um Underachievement bei einem hochbegabten Kind vorzubeugen, sollten Eltern und Lehrkräfte Beurteilungsfehler im Hochbegabtenbereich vermeiden, d.h. eine Hochbegabung und mit ihr einhergehend eine mögliche Unterforderung erkennen und durch ein Testverfahren bestätigen oder ausschließen lassen. Zudem sollte auch begabten Schüler*innen ein individualisierter Unterricht und zusätzliche Förderung angeboten werden. Dazu gehört auch das Einüben von Lern- und Arbeitstechniken.

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Reizwort: Hochbegabung

Man muss wissen: Hochbegabung ist die Disposition für herausragende Leistungen und nicht die Hochleistung selber.

Demnach sind sehr gute, fleißige Schüler*innen nicht zwangsläufig hochbegabt und schlechte nicht zwangsläufig „dumm“. Eine Hochbegabung setzt sich zusammen aus sehr guter Motivation, Kreativität und überdurchschnittlichen Fähigkeiten auf einem oder mehreren Gebieten. Sie kann nur unter bestimmten Umständen zu Höchstleistungen führen. Familie, Kindergärten, Schulen müssen Bedingungen schaffen, in denen besonders begabte Kinder und Jugendliche sich ihrer Begabung entsprechend entwickeln können. Es sind also meist weit überdurchschnittliche Fähigkeiten und Interessen, die hochbegabte Kinder kennzeichnen, wobei sie Gleichaltrigen auf Gebieten, wie den logisch-mathematischen, den sprachlichen, den musikalischen, den bildnerisch-künstlerischen, den sportlichen oder den sozialen Bereichen deutlich voraus sind. (Stangl, 2021).

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Weihnachten – so what

Frage, wen du willst – jeder, der mich kennt wird bestätigen, dass Weihnachten für mich die Höchststrafe war und ist.

Mir scheint, dass dieses Fest der Liebe in Zeiten von Corona mehr denn je dazu benutzt wird, auf hohem Niveau zu jammern und in Selbstmitleid zu ertrinken. Was ist denn so schlimm daran, wenn man mal nicht zum Endzeit-Shoppen in die Stadt fahren kann und ein Jahr auf seinen Winterurlaub verzichten muss? Wahrscheinlich denkt keiner daran, dass es ja durchaus Vorteile hat, nicht jeden sehen zu müssen. Die bucklige Verwandtschaft bleibt dieses Jahr außen vor und man kann im kleinen Kreis oder sogar alleine ein besinnliches Fest erleben. Keine nervenden Verpflichtungen, kein schlechtes Gewissen.

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Fokus oder Fokusse? ;-) – Heute ist Montag

Das war wieder mal so eine Woche, in der ich nichts wirklich auf die Reihe bekommen habe. Mein großes Problem ist, dass ich zu viele verschieden Interessen und Vorhaben nicht strukturieren kann. Da nützen mir Pläne und Konzepte wenig, wenn ich sie nicht einhalte. Zur Verdeutlichung ein kleines Beispiel:

Im Rahmen meines Fernstudiums beschäftige ich mich momentan mit dem Thema „Lernmethoden“. Über die Theorie hinaus probiere ich alle Methoden selbst aus. Das ist schön und gut, stresst mich aber total, weil ich dazu neige schnell einen Hyperfokus zu entwickeln, der stark davon abhängt, wie sehr mich etwas interessiert. Ist ja normalerweise nichts Schlimmes, aber ich habe das „Talent“, gleichzeitig mehrere Themen in meinen Hyperfokus zu nehmen. Aktuell sind dies u.a. das Zeichnen von „Mindmaps“ und „Sketchnotes“, das gehirngerechte Lernen nach Vera F. Birkenbihl (dieser genialen Frau möchte ich demnächst einen gesonderten Beitrag widmen).

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Sehr gute Dokumentation „Polen 39: Wie deutsche Soldaten zu Mördern wurden

Eine Dokumentation ausgestrahlt u.a. beim WDR am 06.07.2020, Dauer 43:40 Minuten. Verfügbar bis 06.07.2025. Von Alexander Hogh, Jean Christoph Caron. Die Dokumentation geht der Frage nach, wie in kürzester Zeit aus „ganz normalen Männern“ Kriegsverbrecher werden konnten – und warum einige Wenige sich dem mörderischen Geschehen widersetzt haben.

https://www1.wdr.de/av/phoenix/dokumentationen/video-polen–wie-deutsche-soldaten-zu-moerdern-wurden-100.html#:~:text=Die%20Dokumentation%20geht%20der%20Frage,dem%20mörderischen%20Geschehen%20widersetzt%20haben.

Auch dazu:

https://www.phoenix.de/sendungen/dokumentationen/polen-39-a-1205355.html

Mindmaps als Lernwerkzeug?

Seit längerer Zeit steht mir der Sinn mal wieder nach Schreiben. Viel Zeit habe ich in den letzten Wochen damit verbracht, für mein Fernstudium zu lernen. Nein, es ist kein Bachelor- oder Masterstudium an einer Fernuni, sondern eine Ausbildung zum Lerncoach. Ich finde den Begriff Studium trotzdem treffend, weil ich mich sehr intensiv mit den Lerninhalten beschäftige und mir zusätzlich wissenschaftliche Grundlagen erarbeite z.B. Entwicklungs- und pädagogische Psychologie. Ich muss gestehen, dass ich da schon das eine oder andere Mal an meine Grenzen komme.

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