Glaubenssätze

Du bist faul. Du könntest, wenn du nur wolltest. Du willst einfach nicht.

Besser kann man ein ADHS-Kind nicht beschreiben. Das sind Sätze, die ich in meiner Kindheit und Jugend so oft gehört habe, sei es von meiner Mutter oder von den Lehrern. Diese Sätze wurden zu meinem Mantra.

„Astrid ist ein kluges und gut erzogenes Mädchen, aber sie ist nicht fleißig genug und lässt das Plappern nicht. Die Handschrift könnte auch etwas besser sein. Sie schaut auch oft aus dem Fenster und hört gar nicht zu.“

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Meine Gedannkenwelt 1975-1995 Teil 2

1975

Liebeserklärung

Illusion, du wunderbares Instrument.
Du hilfst mir, zu leben und irgendwann auch zu überleben.
Du gibst mir, wozu nichts und niemand in der Lage ist -
Mut und Ausdauer.
Du wiegst mich in deinen Armen,
und es ist schön,  mit dir zu leben.
Verlasse mich nicht.
Denn ohne dich wird alles grau und hoffnungslos.
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Meine Gedankenwelt 1975-1995 Teil 1

„Gedanken, unsortiert zu allem bereit“

Ein Blogger namens Kevin hat mich mit seinen Beiträgen „Mit den Augen eines Kindes“ sehr beeindruckt, berührt und inspiriert, so dass ich nach frühen Aufzeichnungen von mir zu suchen begann – und ich bin tatsächlich fündig geworden.

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Fokus oder Fokusse? ;-) – Heute ist Montag

Das war wieder mal so eine Woche, in der ich nichts wirklich auf die Reihe bekommen habe. Mein großes Problem ist, dass ich zu viele verschieden Interessen und Vorhaben nicht strukturieren kann. Da nützen mir Pläne und Konzepte wenig, wenn ich sie nicht einhalte. Zur Verdeutlichung ein kleines Beispiel:

Im Rahmen meines Fernstudiums beschäftige ich mich momentan mit dem Thema „Lernmethoden“. Über die Theorie hinaus probiere ich alle Methoden selbst aus. Das ist schön und gut, stresst mich aber total, weil ich dazu neige schnell einen Hyperfokus zu entwickeln, der stark davon abhängt, wie sehr mich etwas interessiert. Ist ja normalerweise nichts Schlimmes, aber ich habe das „Talent“, gleichzeitig mehrere Themen in meinen Hyperfokus zu nehmen. Aktuell sind dies u.a. das Zeichnen von „Mindmaps“ und „Sketchnotes“, das gehirngerechte Lernen nach Vera F. Birkenbihl (dieser genialen Frau möchte ich demnächst einen gesonderten Beitrag widmen).

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Lernplan, Bullet Journal und die Hitze

Ohne Lernplan geht bei mir nix

Wie ihr wisst, habe ich im Mai ein Fernstudium begonnen. Nach anfänglichem Chaos habe ich mir die letzten Wochen immer einen Lernplan nach folgendem Schema erstellt:

  1. Ich überschlage, wie viele Seiten ich lesen muss und teile diese Zahl durch 6 Seiten pro Stunde (ergibt sich aus der Annahme, dass ich 10 Minuten brauche, um eine Seite zu lesen) und haue noch was drauf, das heißt ich runde auf (ich nenne das Altersbonus). Diese Zahl verdoppele ich weil ich mir handschriftlich Notizen dazu mache und evtl. noch zusätzlich recherchiere. Daraus ergibt sich die Zeit, die ich pro Kapitel aufwenden muss.
  2. Nach dieser Formel plane ich meine Arbeitstage – meistens 3 á 3 Stunden. In meinen digitalen Terminkalender trage ich alles ein.
  3. Nach der Phase „Lesen und handschriftlich festhalten“ kommt die Phase „Wiederholung, Vertiefen“ mit etwa einer Einheit (3 Stunden).
  4. Daran schließt die Phase „Vorbereitung der Einsendeaufgabe“ an. Hier merke ich oft, dass ich nicht alles abgespeichert habe. Die „Vorbereitungsphase“ kann also durchaus etwas länger dauern, ich rechne immer mit ca. 2 Einheiten (2×3 Stunden an 2 Tagen).
  5. Danach schreibe ich die Einsendeaufgabe vor (1 Einheit) und bearbeite alles nochmal ins Reine (1 Einheit).
  6. Jetzt vollende ich die Einsendeaufgabe und schicke sie weg.
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Erhöhtes Risiko für Covid-19 bei ADHS ?

In jungen Jahren gingen öfter mal die Gäule mit mir durch – meistens beim Autofahren oder in Bezug auf Krankheitsrisiken (Alkohol, Zigaretten, Infektionen). Überschießende Impulsivität und damit einhergehende Unfähigkeit der Risikoeinschätzung machten mich zu einem wandelnden Pulverfass und im Grunde auch zur Gefahr für mich und andere. Scheißegal, wenn ich mich anstecke. Scheißegal, wenn ich jetzt gegen einen Baum rase – in manchen Situationen war ich einfach nicht Herrin meiner Sinne.

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ADHS im Erwachsenenalter?

Nicht jeder weiß etwas über dieses Thema und nicht jeder hat Lust, sich die Informationen mühsam zusammen zu suchen. Ich habe einen gut geschriebenen Text auf der Homepage von ADHS-Deutschland gefunden, der verständlich zusammenfasst, was man über ADHS im Erwachsenenalter wissen möchte.

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Läuft doch…

meistens, naja

Gemeint sind die Fortschritte in meinem Fernstudium zum “Lerncoach”. Ich bin immer noch total begeístert ob der vielseitigen Informationen über die Grundlagen unseres Denkens. Gehirnentwicklung, kognitive Entwicklung im Kindesalter – Themen die mich wirklich interessieren. Dennoch hat mein ADHS mich gut im Griff – heißt, dass ich schon das eine oder andere Problem habe, mir den Stoff auch zu merken. Dabei möchte ich gerne so viel Wissen aufnehmen und es auch abrufen und anwenden können. Mein Diskurs durch die Welt der Psychologie und Pädagogik ist auch eine Reise zu mir selbst.

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