Weihnachten – so what

Frage, wen du willst – jeder, der mich kennt wird bestätigen, dass Weihnachten für mich die Höchststrafe war und ist.

Mir scheint, dass dieses Fest der Liebe in Zeiten von Corona mehr denn je dazu benutzt wird, auf hohem Niveau zu jammern und in Selbstmitleid zu ertrinken. Was ist denn so schlimm daran, wenn man mal nicht zum Endzeit-Shoppen in die Stadt fahren kann und ein Jahr auf seinen Winterurlaub verzichten muss? Wahrscheinlich denkt keiner daran, dass es ja durchaus Vorteile hat, nicht jeden sehen zu müssen. Die bucklige Verwandtschaft bleibt dieses Jahr außen vor und man kann im kleinen Kreis oder sogar alleine ein besinnliches Fest erleben. Keine nervenden Verpflichtungen, kein schlechtes Gewissen.

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Das muss mal raus

Demo der „Ende der Pandemie“ in Berlin, 01.08.20

Ich bin ein Mensch, der zum einen sehr impulsiv seine Meinung kundtun kann, zum anderen denke – „zerdenke“ – ich oft einen Aspekt, bis er mir nicht mehr wichtig erscheint. Ich schreibe nachfolgend bewusst emotional und subjektiv. Ich bin wütend und ich vergreife mich deshalb sicherlich im Ton.

Als ich eben gerade aus den Medien erfuhr, was da in Berlin los war, konnte ich mich nicht mehr beherrschen. Ich habe mich richtig aufgeregt. Zum einen „was denken sich diese Leute dabei, in Massen dort anzutanzen, sich mit rechtem Gesindel gemein zu machen und für eine Sache, die ich nicht verstehe, weil total irre – gegen Corona-Maßnahmen zu demonstrieren.

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